• 13. Juni 2018
  • 19:00

100.000 Quadratmeter Leerstand in bester Lage. Eine bewegte Geschichte, die an einen Krimi erinnert. Und ein Ruf, der nur wenig Hoffnung macht: Als Constantin Alexander im Sommer 2014 für ein wissenschaftliches Experiment in das Ihme-Zentrum zieht, lag der Brutalismus-Stadtteil am Rande von Hannovers Innenstadt am Boden. Weitestgehend ignoriert von Politik und Wirtschaft dominierten Hoffnungslosigkeit und negative Schlagzeilen die Stimmung der meisten Bewohnenden.

Vier Jahre später sieht das Ganze anders aus: Mit einer Mischung aus Forschung und einer kreativen, inzwischen preisgekrönten Nachhaltigkeitskampagne gelang Constantin Alexander die Umdeutung der vermeintlichen Ruine in einen Möglichkeitsraum und Ort für Innovationen: Immer häufiger ziehen junge Familien ein. Künstler und Kreative haben das Quartier entdeckt und machen es bunt, und sogar die Stadtpolitik verspricht ein größeres Engagement.

Wie der Wandel gelang und welche Lektionen sich daraus für ganz Hannover und andere Städte ziehen lassen, erläutert Initiator Constantin Alexander im Gespräch mit Jan-Egge Sedelies (Hannoversche Allgemeine Zeitung).

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum. Der Eintritt ist kostenlos.
Wegen begrenzter Plätze ist eine Anmeldung per E-Mail jedoch notwendig unter mail(at)ihmezentrum(.)org.

Die Veranstaltung ist der Abschluss der Reihe #ihmezentrum2025, bei der Innovationen im urbanen Raum erforscht wurden. Die Reihe wurde gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover.

Wo findet’s statt? Folgen Sie der hellblauen Beschilderung die am Zugang zwischen Bushaltestelle „Küchengarten“ und „enercity“ beginnt.