Die Arbeitsgruppe Planung der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e.V. macht sich Gedanken zu verschiedenen planerischen Aspekten des Ihme-Zentrums und seiner Einbindung in die Stadt.
Hier:

Wie das Ihme-Zentrum mit dem Stadtteil zusammenwächst

Der verwaiste Sockel des Ihme-Zentrums wird seine Neubestimmung durch das Zusammenwachsen mit dem umliegenden, vitalen Stadtteil erfahren. Dafür müssen neue Bezüge zum Stadtraum und dem Wegesystem des Stadtteils hergestellt werden:
  1. Die Grünverbindung zwischen Fössestraße und Rampenstraße muss über den Küchengartenplatz hinweg an die Ihme verlängert werden. Dazu müssen keine Gebäude abgerissen werden, sondern nur große Belichtungsöffnungen im ungenutzten Platz des ehemaligen Einkaufszentrum hergestellt werden.
  2. Die wichtige Rad- und Fußwegverbindung von Linden Mitte über die Gartenallee in die Calenberger Straße muss übersichtlich befahrbar und attraktiver werden.
  3. Der Radweg am Ihmeufer muss auch entlang des Ihme-Zentrum als Fernradweg nutzbar werden. Der Fußgängerweg muss vom Radweg so getrennt werden, dass er als angenehmer Uferweg nutzbar ist.
  4. Die Fassaden entlang der Blumenauer Straße und Spinnereistraße müssen im Erdgeschoss identifizierbare Eingänge und Adressen bekommen. Die Nutzungen im Erdgeschoss (Läden, Büros, Werkstätten) müssen auf die Straße ausstrahlen.
  5. Durch die Neuorganisation des Verkehrs am Küchengarten können bisherige Verkehrs- und Brachflächen bebaut werden. Straßenprofile werden für Fußgänger überschaubar. Die Bebauung des Stadtteils wächst mit dem Ihme-Zentrum zusammen.