• 17. September 2022
  • 19:30
  • Zukunftswerkstatt an der Brücke
Nadja Zwiener stellt Solowerken von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Thomas Baltzar und Johann Georg Pisendel neu komponierte Werke von Snežana Nešić, Sven-Ingo Koch, Steffen Schleiermacher und Leo Chadburn gegenüber, die sich auf die alten Werke beziehen oder mit ihnen in Beziehung treten. Es entsteht ein Dialog zwischen den Zeiten, zwischen Publikum und Interpret und zwischen Raum und Klang, der die Hörerwartungen aufbricht und die Klangmöglichkeiten in ungeahnte Weiten treibt. Dabei überraschen sowohl alte als auch neue Klänge!
Nadja Zwiener spielte in zahlreichen britischen Alte-Musik-Ensembles (Academy of Ancient Music, English Baroque Soloists, Orchestra of the Age of Enlightenment), bevor sie ab 2005 auch bei französischen Originalklangensembles als Konzertmeisterin arbeitete.
Seit 2007 ist sie Konzertmeisterin bei The English Concert, mit dem sie regelmäßig auch solistisch auftritt (Violinkonzerte von Bach, Vivaldi, Tartini und Mozart), zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen sowie weltweite Tourneen in die großen Konzertsäle und zu vielen Festivals unternimmt. Von 2016 bis 2022 war sie zudem Konzertmeisterin der Gaechinger Cantorey.
2021 erschein ihre erste Solo-CD „Senza Basso“ (Genuin). Nadja Zwiener spielt eine Violine von David Tecchler, Rom 1723.