• 23. Februar 2019
  • 17:00

Die Arbeiterwohlfahrt erinnert an 100 Jahre Frauenwahlrecht
mit Politik, Pop & Poetry

Wir wollen uns in einer Veranstaltung für junge Menschen, politisch Interessierte und zukünftige Revoluzzer*innen an die Rede erinnern, in der Marie Juchacz am 19. Februar 1919 als erste Frau das deutsche Parlament adressierte. Die fordernde Art und Weise mit der sie es tat soll junge Frauen und Männer auch 100 Jahre später noch dazu anstiften mutig, unbequem und laut zu sein, Rechte einzufordern und den Status quo in Frage zu stellen, um Geschlechtergerechtigkeit weiterzudenken.

Marie Juchacz, die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO), war Teil einer Generation von Frauen, die sich den Normen ihrer Zeit nicht unterworfen haben. Die den Mut hatten den ihnen zugewiesenen gesellschaftlichen Rollenbildern nicht zu entsprechen, kritisch zu denken und Männern zu widersprechen. Sie waren laut, sie waren widerspenstig, sie waren unbequem. Marie Juchacz kämpfte dafür, dass Frauen als Männern ebenbürtige Staatsbürgerinnen anerkannt wurden und dass sie durch politische Vertreterinnen eine Stimme erhielten, die für ihre Rechte einstehen konnte.

Durch den Abend führt Yasmin Fahimi, MdB und Präsidentin der AWO. Dr. Gabriele Andretta, niedersächsische Landtagspräsidentin (SPD), beleuchtet aktuelle Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit unter dem Titel „Worüber wir in 100 Jahren nicht mehr reden wollen“ und Inge Schäkel erinnert in der Rolle der Marie Juchacz an das Vermächtnis dieser starken Frau. Die Poetin und Schriftstellerin Ninia LaGrande regt uns mit ihren klugen Texten zum Denken an und Rebecca Gärtner untermalt mit ihrer Harfe und ihrer Stimme die Veranstaltung als musikalischer Gast.

Veranstalterin: Arbeiterwohnfahrt Hannover

Eintritt frei

Wo findet’s statt? Folgen Sie der hellblauen Beschilderung die am Zugang zwischen Bushaltestelle „Küchengarten“ und „enercity“ beginnt.