Corona-Virus

Wir beobachten laufend die Empfehlungen von Stadt und Land zur Gefahrenlage. Zurzeit gilt die Empfehlung, alle Versammlungsorte zu schließen. Deshalb bleibt die Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum geschlossen. Auch unsere RundgĂ€nge setzen wir bis auf Weiteres aus.

Bitte beachten Sie die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen: hĂ€ufiges grĂŒndliches HĂ€ndewaschen, BegrĂŒĂŸungen ohne Umarmungen oder Handschlag, Abstand halten zu anderen Personen, Husten und Niesen in Taschentuch oder Armbeuge.
 

Neue RĂ€ume

Unsere neuen RÀume sind ab sofort nutzbar. Wenn Sie sich einen Eindruck verschaffen möchten, sehen Sie sich gern das Video von der Eröffnung an.

Video: Michael Hoop, Schnitt: Alexander Grosse-Strangmann

 

BaustellenfĂŒhrungen

Planen versperren mehr denn je Einblicke in den Sockelbereichen, doch mehrere Bauschilder deuten BauaktivitÀten an.

Die Stadt Hannover hat mit dem GroßeigentĂŒmer unter Lars Windhorst laut Zeitungsberichten vereinbart, dass es BaustellenfĂŒhrungen geben solle, um etwas mehr Transparenz in die VorgĂ€nge zu bringen. Eine erste FĂŒhrung fand am 28.10.2021 statt.

Bei Interessen prĂŒfen Sie bitte, ob und wann FĂŒhrungen stattfinden, auf der Website von plan zwei unter www.ihme-zentrum.info (Achtung, Bindestrich!) – dort wird dann auch die Anmekdung möglich sein.

Ja zum Fortschritt, nein zum Fortschritt um jeden Preis.

Seit Anbeginn unserer Initiative haben wir uns fĂŒr das Ihme-Zentrum eingesetzt: fĂŒr die Wiederbelebung des Sockelbereichs, fĂŒr die Einbeziehung der „Stadt in der Stadt“ in den Stadtteil und fĂŒr die Anerkennung als eine der grĂ¶ĂŸten Ikonen des Baustils „Beton brute“, aus dem Französischen unglĂŒcklich ĂŒbersetzt als „Brutalismus“.

Daher sind wir froh darĂŒber, dass die Projekt IZ Hannover GmbH (PIZ) konstruktive Schritte ĂŒbernimmt, um den weiteren Verfall der Sockelstrukturen aufzuhalten. Dazu gehören die Übernahme der Konstruktionsakten, die Neuvermessung und die Betonsanierung. Auch die Abkehr vom alten Konzept der Einkaufspassage auf +1-Niveau und die Bereitschaft, einige Quadratmeter ihrer EigentumsflĂ€che fĂŒr die gradlinigere Durchquerung von der Ida-Arenhold-BrĂŒcke zur Gartenallee herzugeben.

Da das aber alles nicht schnell genug voran geht, ist das konsequente vertragskonforme Vorgehen der Stadtverwaltung richtig. Als „gebranntes Kind“ hatte sie ja bei der letzten MietvertragsverlĂ€ngerung mit der PIZ Sanierungs- und Revitalisierungsfristen vereinbart, bei deren Nichteinhaltung Konventionalstrafen fĂ€llig werden. Da das investierende Unternehmen von Lars Windhorst nicht die GebĂ€udeanteile, sondern die besitzende GmbH kaufte, war klar, dass die PIZ samt ihrer bestehenden VertrĂ€ge ĂŒbernommen wurde.

Die neue Transparenz und Kooperation, die die neuen EigentĂŒmer und die neue Verwal­tungsspitze versprochen haben, sind jedoch bislang ausgeblieben.

Die so genannten KleineigentĂŒmer:innen von Gewerbebereichen im Ihme-Zentrum, in einer mĂŒhselig ausgehandelten Vereinbarung zwischen WohnungseigentĂŒmer:innen und Gewerbe­großeigentĂŒmer PIZ mitgefangen/mitgehangen, wurden ĂŒber viele Monate nicht ĂŒber die Sanierungsplanungen der PIZ informiert, konnten also nicht nachvollziehen, geschweige denn mitbestimmen, wofĂŒr sie denn zahlen sollen. Die Wohnungs­eigen­tĂŒmer:innen wurden bisher nicht außerhalb des Beirats an der Planung beteiligt, obwohl Auswirkungen auf Gemein­schafts­flĂ€chen, LĂ€rmemission und ZugĂ€nge zu erwarten sind. Wenn die Planung der Sanierung tat­sĂ€chlich bis zum Abschluss eines Rechtsstreits nicht vorangegangen wĂ€re – so das vorgescho­bene Argument – dann sind die oben erwĂ€hnten Konventionalstrafen mehr als gerechtfertigt.

Auch die groß angekĂŒndigte BĂŒrgerbeteiligung zu Fuß-und-Radweg-Durchwegung erwies sich eher als Maus denn als Elefant. Nach gut einem Jahr ohne BĂŒrgerbeteiligung durften die BĂŒrger:in­nen wĂ€hrend zwei Wochen ihre Pros und Contras zu zwei relativ Ă€hnlichen Alterna­tiven Ă€ußern – das war’s.

Hier kommen wir zur Rolle der Stadt Hannover. Die neue Verwaltungsspitze – hier namentlich OberbĂŒrgermeister Onay und Baudezernent Vielhaber – lĂ€sst keine Transparenz und BĂŒrger:in­nen­beteiligung erkennen. Die kaum stattgefundene BĂŒrgerbeteiligung sollte herausragender Bestandteil des Leuchtturmprojekts sein, das deshalb der Stadt Bundes­gelder beschert hat.

Unsere Angebote zum GesprĂ€ch mit der Stadtverwaltung bleiben unbeantwortet. Die Dis­kus­sion am Runden Tisch oder im Bezirksrat um Verkehrskonzepte, die dem GrĂŒnen-Ziel der Ver­kehrsflĂ€chen-Umwidmung nahekommen und geeignet wĂ€ren, Barrieren zwischen Stadtteilen und Ihme-Zentrum zu verringern, werden – von alten SPD-Seilschaften? – blockiert.

Dass die Stadt Hannover soziokulturelle RĂ€ume im Ihme-Zentrum verankern will, die Stadt­ver­waltung unter Belit Onay aber auch hierĂŒber nicht mit der Zukunftswerkstatt redet, die auf Beschluss der Volksvertretung aus dem stĂ€dtischen Etat eine Förderung fĂŒr ihre Stadt­teil­kul­tur­arbeit erhĂ€lt, ist ein weiteres Ärgernis.

Ärgerlich ist unterdessen auch, welche Neugestaltung die PIZ plant. Ist es auch richtig, in den rund 60.000 mÂČ GewerbeflĂ€che weniger VerkaufsflĂ€che vorzusehen als frĂŒher, so ist die Planung mit „Premium-ParkplĂ€tzen“ im Herzen des Erdgeschosses bei gleichzeitig hunderten ungenutzten ParkplĂ€tzen in den Untergeschossen kaum als inspiriert und zukunftsgerichtet anzusehen. Die jĂŒngst angebrachte Materialproben heller Klinker­ver­blen­dung lassen den Wunsch erkennen, ein herausragendes Beispiel des Beton brute in ein austauschbares Etwas zu verwandeln, wĂ€hrend weltweit ein Hype um gute Brutalismus-Architektur entstanden ist. Der Komplex hat doch nicht umsonst sogar einen Punkt bei der Kulturhauptstadtbewerbung gespielt.

Ja, das Ihme-Zentrum ist groß. Genau deshalb braucht es auch GrĂ¶ĂŸe: große Ideen, Gestal­tungswillen, Transparenz, Kommunikation, Koordination. PIZ, Stadtverwaltung, Wohn­eigen­tĂŒmergemeinschaft (vertreten durch den Beirat) und Hausverwaltung lassen diese GrĂ¶ĂŸe leider missen – zum Nachteil der Stadt und der Bevölkerung.

RundgÀnge

Die beliebten RundgĂ€nge bieten wir wieder monatlich an! 🙂

06.11.2021 mit Schwerpunkt Kultur,
04.12.2021 mit Scherpunkt Architektur,
08.01.2022 mit Schwerpunkt Bewohner:innen

Details finden Sie in unserer TerminĂŒbersicht.

Anmeldungen unter rundgaenge@ihmezentrum.info – kontaktieren Sie uns gern auch fĂŒr Gruppen mit individuellen Terminen.

Licht am Ende des Tunnels

Lange hat es gedauert. DafĂŒr kommt es jetzt mit großer IntensitĂ€t. Die Planungen fĂŒr die Durchwegung von der Gartenallee ĂŒber die Ida-Ahrenhold-BrĂŒcke zur Calenberger Neustadt gehen mit engem Zeitplan voran. Vom 29.06. bis zum 19.07.2020 haben Anwohner drei Wochen Zeit, um zu zwei Entwurfsvarianten Stellung zu nehmen. Das kann per Postkarte oder im Internet  geschehen. Wir rufen alle auf, ihre Anregungen, WĂŒnsche, Vorstellungen aber auch ihre Bedenken in den Prozess einzubringen. Wir – insbesondere die AG Planung der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum – haben uns die PlĂ€ne genauer angesehen. Die Zukunftswerkstatt wurde auch wĂ€hrend eines besonderen Termins ĂŒber den Stand der Planung von Stadtplanungsamt, Hausverwaltung und GroßeigentĂŒmer in Kenntnis gesetzt. Hier unsere EinschĂ€tzung:

Wir freuen uns, dass die Durchwegung gradlinig, teilweise breit und ĂŒbersichtlich durch das Ihme-Zentrum gefĂŒhrt werden soll. Das Wegesystem der angrenzenden Stadtteile wird teilweise aufgenommen. Der Durchgang wird ĂŒber Deckenöffnungen mit Tageslicht versorgt. Gelöst werden konnte eine komplizierte rechtliche Frage: Der Weg kann nicht nur öffentlich genutzt werden, sondern ist auch öffentlich gewidmet. Außerdem suggerieren die Planskizzen, dass der Weg nachts sehr gut beleuchtet werden soll.

Unsere prinzipielle Kritik an beiden vorgestellten Varianten ist, dass es sich nur um eine Variante mit zwei signifikant unterschiedlichen Designmerkmalen handelt: der eckige Rhombenentwurf und das runde Kreisdesign. In der planerischen Grundstruktur Ă€hneln sich beide EntwĂŒrfe „wie ein Ei dem anderen.“

Diese planerische Grundstruktur weist deutliche MĂ€ngel auf: So werden die Chancen der hohen Publikumsfrequenz, die sich mit der Aufwertung der Durchwegung noch steigern wird, nicht genutzt. Das Ihme-Zentrum wurde im ursprĂŒnglichen Planungsansatz der 1960er Jahre um eine Etage nach oben verschoben. Damit wurde die Straßenebene zum Kellergeschoss – und diese Gestaltung zu einer Ursache der stĂ€dtebaulich isolierten Insellösung. Den Fenstern und EingĂ€ngen der Wohn- und Gewerbebebauung an der Blumenauer Straße wurde ein Tiefgaragengeschoss gegenĂŒbergestellt.

Beide aktuell prĂ€sentierten Varianten der hoch frequentierten Durchwegung tragen wieder nicht dazu bei, das Ihme-Zentrum hinreichend in den Siedlungskontext einzubetten. Es handelt sich um eine Tunnellösung, die nur durch Nutzungen flankiert wird, die nicht in den stĂ€dtebaulichen Kommunikationsbereich gehören, so dass keine stĂ€dtebauliche Einbettung in den rĂ€umlichen Kommunikationszusammenhang erfolgt. Die angrenzenden Nutzungen sind: lange Brandwand, FluchttreppenhĂ€user, MĂŒll-Container, Garagenzugang und FahrradabstellrĂ€ume. In einem öffentlichen Straßenraum entwickelt sich durch Fenster, Eingangsbereiche sowie LĂ€den, CafĂ©s und WerkstĂ€tten , ein System der sozialen Anteilnahme und Verantwortlichkeit. Diese QualitĂ€ten erreicht eine Brandwand nicht – egal ob sie mit Rauten oder Kreisen dekoriert wird.

Es besteht das Risiko, dass beide Varianten der Durchwegung wieder den Charakter eines Angstraums entwickeln, der sowohl Gender-Kriterien in der Stadtplanung als auch Kriterien der stÀdtebaulichen KriminalprÀvention nicht gerecht wird. Folgende Kritikpunkte spielen dabei eine Rolle:

  • Es findet keine natĂŒrliche soziale Kontrolle durch angelagerte Nutzungen (wie z.B. Kiosk, LĂ€den, Gastronomie) statt.
  • Auf der Seite zur Gartenallee droht die trichterförmige Engstelle Konflikte zwischen Nutzerinnen und Nutzern auszulösen.
  • Der Übergang ĂŒber die Gartenallee schließt sich nicht organisch an; auch hier ist eine Nutzungsverknotung zu befĂŒrchten.
  • In der Durchwegung fehlt eine ĂŒberzeugende Zonierung – d.h. es gibt keine ĂŒberzeugende Ordnung des Rad- und Fußverkehrs; vor der Ida-Ahrenhold-BrĂŒcke fehlt eine Zonierung fĂŒr eine gastronomische Außenbewirtschaftung, von der aus natĂŒrliche soziale Kontrolle in die Durchwegung wirken kann, und eine Zonierung zur halböffentlichen Abstufung des Übergangs vor dem benachbarten Hauseingang.

Wir machen folgende VorschlĂ€ge zur Verbesserung – dafĂŒr ist eine Erweiterung des Bearbeitungsbereiches notwendig:

  • BrandwĂ€nde sind im Abstand von 40-50 m notwendig. Deshalb kann die Brandwand von der Nordwest-Fassade der Durchwegung auch 5-10 m nach innen verschoben werden. Damit bekommt die Fassade die Chance, dort Nutzungen anzulagern, die den Verkehrsraum beleben und fĂŒr Sicherheit sorgen.
  • Die Durchwegung soll sich möglichst weitgehend den QualitĂ€ten einer Straße annĂ€hern. Deshalb ist die FortfĂŒhrung der Gestaltung der neuen Straßenfassade an der Blumenauer Straße in die Fassaden der Durchwegung naheliegend. Da im kurzen Planungszeitraum kein Nutzungskonzept entlang der Durchwegung entwickelt werden kann, gilt es, das parallele Dilemma – Fassade ohne Nutzung – zu lösen. Weshalb nicht auch hier auf die Lösung der Fassade in der Blumenauer Straße zurĂŒckgreifen: Die Fassaden an der Durchwegung wird ebenfalls in regelmĂ€ĂŸige Segmente aufgeteilt, in denen hinterher nach Nutzungsbedarf offene und geschlossene Elemente miteinander kombiniert werden können. Dazu ist eine Abtrennung von FlĂ€chen fĂŒr angelagerte Parkraum-Nutzungen erforderlich.
  • Öffnung der Engstelle und Platzierung eines Kiosks o.Ă€., von dem aus natĂŒrliche soziale Kontrolle von der Seite der Gartenallee erfolgen kann.
  • Den Übergang ĂŒber die Gartenallee organisch anschließen.
  • Konfliktmindernde Zonierung: Klare Trennung des Rad- und Fußverkehrs in der Durchwegung, Zone fĂŒr gastronomische Außenbewirtschaftung vor der Ida-Ahrenhold-BrĂŒcke, gestalterische Schaffung eines halb-öffentlichen Übergangs vor dem Hauseingang „Ihmepassage 2“ auf der Ostseite.

Ist das alles?

Nach zwei Jahren Stille ist ein Vertrag zwischen der Stadtver­waltung und dem GroßeigentĂŒmer unterzeichnet worden. SelbstverstĂ€ndlich freuen wir uns sehr, dass an die Stelle des Provisoriums nun endlich eine ansprechende großzĂŒgige Durchwegung zwischen Gartenallee und Ida-Ahrenholt-BrĂŒcke treten wird.

Die Stadtverwaltung hat finanzielle Zusagen ĂŒber 2 Millionen Euro vom Bundesministerium zugesagt bekommen auch und gerade wegen eines BĂŒrgerbeteiligungskonzepts. Dabei hat sie auch von der Arbeit des Vereins Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum profitiert, der bereits zweimal fĂŒr den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis nominiert wurde.

Aber zwei Jahre seit der großen Auftaktveranstaltung im Mai 2018 ist nichts passiert. Der Berg kreißte und gebar eine Maus: Auf der vom MediationsbĂŒro eingerich­teten Website findet man jetzt ein Zeitfenster von zweieinhalb Wochen fĂŒr die Beteiligung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Echte Beteiligungsprozesse sehen anders aus. Da mĂŒssen wir nicht einmal in andere StĂ€dte gucken, wo es exzellente Beispiele gĂ€be. Wir erinnern uns an die Sanierungsgebiete Linden-SĂŒd und Linden-Nord, an die Beteiligungsformate fĂŒr die Neugestaltung des Steintors.

Auch wie und wann die Verwendung der Fördermittel fĂŒr die Entwickling von Konzepte fĂŒr sozio-kulturelle Nutzungen in RĂ€umen des Ihme-Zentrums vorgesehen ist, steht in den Sternen.

Seit zwei Jahren gab es keine GesprĂ€che mehr mit der Stadtspitze oder der Bauverwaltung mit der Zukunftswerkstatt, und auch ein Brief an den neuen OberbĂŒrgermeister bleibt seit zwei Wochen unbeantwortet.

Da hilft es auch nicht, dass die Information auf der stĂ€dtischen Website von Bannern fĂŒr „Mein Hannover 2030 – jeden Tag eine gute Stadt“ und fĂŒr die Kampagne „Kulturhauptstadt Hannover 2025“ flankiert wird.

Wir warten weiter auf den Dialog.

Umbau des Ihme-Zentrums

Im sĂŒdlichen Bereich der Blumenauer Straße ist Anfang April die Demontage von Fassadenverblendungen fortgesetzt worden und damit auch ein praktischer Schritt zur Neugestaltung des Sockelbereichs des Ihme-Zentrums  erkennbar. Auch das Baustellenschild an der Blumenauer Straße wurde erneuert.

Im Ihme-Zentrum selber tut sich baulich aber derzeit wenig. Immerhin waren schon mehrfach PlĂ€ne zur Neugestaltung der Fußweg/Radweg-Durchwegung (Gartenallee <> Calenberger Straße etc.) in den Medien, aber eine Information an die kleineren EigentĂŒmer oder gar eine BĂŒrgerbeteiligung hat bisher nicht stattgefunden. Wir hoffen zwar, dass die AktivitĂ€ten trotz Corona weitergehen, es könnte aber auch zu weiteren Verzögerungen kommen.

PlĂ€ne fĂŒr den weiteren Umbau der Basisebene oder fĂŒr die zukĂŒnftige Nutzung des enercity-BĂŒroturms sind derzeit nicht bekannt. Auch hier ist bisher keinerlei BĂŒrgerbeteiligung zu spĂŒren.

FĂŒr Schlagzeilen sorgte am Jahresanfang ein Beschlussantrag fĂŒr die EigentĂŒmerversammlung, wonach sich alle GewerbeeigentĂŒmer (nicht nur der GroßeigentĂŒmer) an den Kosten der Sanierung beteiligen sollen (ca. 50 Millionen Euro oder mehr), wobei die TrĂ€gergesellschaft der Zukunftswerkstatt, die Ihmeplatz 7E GmbH, mit zumindest 160.000 Euro beteiligt ist. Die TrĂ€gergesellschaft und der Verein arbeiten an einer Lösung des Problems.